Warum frisst mein Hund nicht aus seinem Napf?

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Hund liegt neben seinem Napf und frisst nicht von Metallnapf

Hat dein Vierbeiner plötzlich aufgehört, sein Futter aus seinem Napf zu fressen? Nimmt er lieber einen Mund voll Knabbereien und gesellt sich an einem anderen Ort um es dort zu fressen? Oder verweigert er komplett das Futter aus seinem Napf zu fressen?

Wenn dein Hund zuvor nie Probleme hatte, aus seinem Napf zu fressen, es aber jetzt verweigert, kann es verschiedene Gründe haben. Ist dein Hund bereits in die Jahre gekommen, kann ihm das tiefe Bücken zum Napf Probleme machen.

Manche Hunde mögen den Geschmack der Plastik- oder der Metallschale nicht, wiederum andere können einfach das Klappern der Metallschale nicht leiden.

Finde heraus, warum dein Hund aufgehört hat von seinem Napf zu fressen

Um auf das Problem auf den Grund zu gehen, stelle dir folgende Fragen:

  • Wann hat es angefangen?
  • Was fütterst du deinem Hund?
  • Hat sich im Haushalt etwas verändert? (neues Haus, neues Zimmer, neue Person oder Haustier, Lärm, Baby?)
  • Gab es eine Futterumstellung?
  • An welchen Ort wird dein Hund gefüttert, ist es plötzlich Laut?
  • Aus welchem Material besteht die Schüssel (Metall, Kunststoff oder Keramik)
  • Könnte seine Marke am Halsband an die Schüssel klappern?
  • Ist die Höhe der Schüssel angenehm zum Fressen (zu niedrig, zu hoch) ?

Diese Fragen helfen dir dabei, eine Diagnose aufzustellen, warum dein Hund das Fressen im Napf verweigert. Wir empfehlen für eine genaue Diagnose immer einen Tierarzt aufzusuchen. Die Antworten dieser Fragen können dabei helfen, die Umstände besser zu verstehen.

Mögliche Gründe dafür

1) Er nimmt ein Mundvoll und geht ins andere Zimmer

Dieses Verhalten nennt man Raff Sucht. Haben Wildhunde Beute gemacht, ziehen sich untergeordnete Rudelmitglieder mit einem Stück Fleisch zurück. Sie halten Abstand von Ranghöheren, um Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen. Es wird sozusagen eine Sicherheitszone gemacht.  

Bei manchen Hunden ist dieser Instinkt so stark verankert, dass sie dieses Verhalten sogar im geschützten Zuhause wiedergeben. 

2) Er frisst neben seinem Napf

Das Fressen von Trockenfutter in einem Metallnapf kann einen unangenehmen Lärm verursachen. Schon alleine das Bewegen der Kroketten in der Schale kann stören. 

Ein weiteres kann die Hundemarke am Rand des Napfes klappern, was ebenfalls unangenehme Geräusche machen kann. 

3) Er versteckt sich zum Essen

Manche Hunde mögen es nicht, beobachtet zu werden, während sie fressen. So kann es passieren, dass er sich deswegen versteckt, um dort in Ruhe weiter zu essen. Das kann zu einem wegen seiner Schüchternheit sein aber auch bezüglich seiner Instinkte der Vorfahren, dass sein Essen geschützt werden muss. Daher die Wahl eines Ortest, wo er alleine ist. 

4) Er frisst gar nicht aus seinem Napf

Manche Hunde mögen den Geschmack seiner Plastikschüssel oder Metallschüssel nicht. Da kann es passieren, dass er auch komplett sein Futter verweigert. Eine Verweigerung des Futters kann auch nach einer Futterumstellung kommen. Eine andere Möglichkeit besteht, wenn dein Hund ins Alter gekommen ist, dass er sich mit dem Bücken nicht mehr leicht tut, dass er gar schmerzen dabei hat. Da hilft es, den Napf etwas zu erhöhen. 

Tipps, die helfen können, dass dein Hund wieder von seinem Napf frisst. 

Bringt dein Hund ein seltsames Verhalten an den Tag, dann ist es wichtig vorher deinen Tierarzt um Rat zu fragen, bevor man selbst versucht sein Verhalten zu ändern. Es könnten auch gesundheitliche Gründe für das Handeln des Hundes sein. 

Wir haben hier ein paar Tipps aufgelistet, die helfen können deinen Hund etwas besser zu verstehen. 

  • Wenn die Geräusche beim Fressen der Auslöser ist, dann versuch den Metallnapf gegen einen Kunststoff- oder Keramiknapf zu tauschen. Man kann es vorerst auch mal mit einem Pappteller versuchen. 
  • Stelle den Fressnapf an einen anderen, ruhigeren Ort. Dort wo dein Vierbeiner ungestört fressen kann. 
  • Erhöhe den Napf etwas, dass sich dein Hund nicht so tief beugen muss. Besonders ältere Hunde tun sich somit leichter. 
  • Versuch jeden zweiten Abend ein paar besondere Leckereien in die Schüssel mit hineinzugeben. Zum Beispiel ein Stück gegrilltes Hühnchen. Da können die meisten Hunde nicht widerstehen. 
  • Manchmal wirkt das viele Futter in einer Schüssel entmutigend auf den Hund. Ein Verteilen des Futters auf mehrere kleine Portionen über den Tag kann helfen. Versuche jeden Tag die Anzahl der Mahlzeiten pro Tag zu reduzieren, bis du wieder auf 3 Mahlzeiten pro Tag kommst. 

Fazit

Hunde sind nicht immer leicht zu verstehen. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum dein Hund nicht aus seinem Napf fressen möchte.

Wir hoffen, dass wir mit diesen Tipps etwas weiterhelfen konnten. Wir empfehlen immer, deinen Tierarzt um Rat zu fragen, um gesundheitliche Probleme ausschließen zu können.

Foto von Chris Benson auf Unsplash